• 1. Bundesliga Frauen

    Frauen holen 7:0 beim SC Gröbenzell

    Die MannschaftKSV Frauen-Mannschaft mit Trainer Ralf Heiler und den Überaschungsgästen; elf U14er Mädchen.

    Der KSV Esslingen war als klarer Favorit zum vierten Kampftag der Judo Bundesliga Süd der Frauen gereist, konnte Aufsteiger SC Gröbenzell doch bisher nur einen Punkt mit nach Hause nehmen. Der Kampftag überraschte dann jedoch selbst die Trainer. Unter den Augen der zumeist Esslinger Zuschauer – die gesamte U14 weiblich war zu Unterstützung der Vorbilder angereist – war die Bundesligabegegnung des KSV Esslingen beim Aufsteiger SC Gröbenzell nach unter 9 Minuten Kampfzeit auch schon wieder vorbei. Die Kämpferinnen aus Esslingen hatten sich alle Punkte vorzeitig geholt.

    Bis 78 Kilogramm sicherte Jana Stucke nach knapp anderthalb Minuten den ersten Punkt für die Gäste gegen Barbara Baur. Dann ging es Schlag auf Schlag, nur 46 Sekunden brauchte Hanna Sanders (bis 70 Kilogramm) gegen Martina Baumann und Hannah Brück (bis 63 Kilogramm) legte mit dem schnellsten Ippon des Tages nach nur 29 Sekunden nochmals nach. Bis 52 Kilogramm holte sich Stephanie Panitz ebenfalls routiniert einen Ippon gegen Marina Englmaier. Bis 48 Kilogramm wurde es dann nochmals spannend. Die ehemalige Esslinger Kämpferin Heike Gewehr machte es Regina Brummer nicht leicht und lag schon mit einer großen Wertung vorne. Doch Brummer gelang es nach gut 2 Minuten den Kampf zu wenden und selbst vorzeitig den fünften Punkt für Esslingen zu holen. Ohne weitere Gegenwertung holten anschließend Clarissa Taube (über 78 Kilogramm) und Marie Muller (bis 57 Kilogramm) die letzten beiden Punkte zum 7:0 Endstand. Somit beenden die Frauen des KSV Esslingen die diesjährige Bundesligasaison mit dem fünften Platz. Trainer Ralf Heiler zeigte sich mit der Saisonleistung eigentlich zu Frieden. Durch den Einsatz von vielen jungen Nachwuchskämpferin aus der U20 fehlte in vielen Fällen fehlte am Ende noch die Erfahrung wie bei den knappen 3:4 Niederlagen gegen Leipzig und dem Lokalrivalen TSG Backnang. Für die nächste Saison sieht sich der KSV aber gut gewappnet.

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