• 1. Bundesliga Frauen

    JSV will dem Meister Paroli bieten

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    Im letzten Kampf vor der Sommerpause, gleichzeitig der letzte Heimkampf der Saison, steht für die Frauen des JSV Speyer am Samstag ab 18 Uhr im Judomaxx nochmal ein richtiger Härtetest an: Der amtierende Deutsche Meister, der TSV München-Großhadern, gastiert zum Spitzenduell der 1. Bundesliga Süd.

    Es ist eine Neuauflage des Bundesligafinals aus dem vergangenen Jahr, das die Münchenerinnen mit 8:6 für sich entscheiden konnten. Schon zwei Jahre davor hatte Großhadern den JSV in einem Bundesligafinale besiegt – damals in Speyer. Dazwischen hatte der JSV seinen ersten und bisher einzigen Ligatitel geholt.

    „Es wird zwar eine Neuauflage des Bundesligafinals vom letzten Jahr, allerdings nicht mit den gleichen Kämpferinnen. Bei uns fehlen einige aufgrund von Verletzungen und des Trainingslagers des Nationalkaders, was auch für Großhadern gilt. Wir sind optimistisch, dass wir die Ausfälle kompensieren kann, aber auch Großhadern hat einen starken Nachwuchs“, erklärt JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger, die ein enges Duell erwartet: „Das wird eine heiße Sache – nicht nur wegen der Temperaturen!“
    Ziel der Speyererinnen ist die Verteidigung der Tabellenführung – die Gäste liegen mit nur einem Punkt Abstand auf Rang zwei der Tabelle. Mit einem Sieg könnte der JSV die Teilnahme an der Bundesliga-Endrunde schon vorzeitig sichern, da man dann drei Punkte Vorsprung auf Großhadern hätte bei nur einem ausstehenden Kampf nach der Sommerpause. Ebenfalls im Rennen um die drei Plätze in der Finalrunde sind die TSG Backnang und der JC Wiesbaden, die ebenfalls jeweils einen Punkt weniger auf dem Konto haben als Speyer.

    Von: Seán McGinley / JSV Speyer