• 1. Bundesliga Frauen

    Personelle Probleme zur Premiere des neuen Spitzenduos

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    Es ist schon so etwas wie der Beginn einer neuen Ära für die Frauenmannschaft des JSV Speyer: Wenn das Team am Samstag mit einem Auswärtskampf beim Aufsteiger VfL Sindelfingen in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd der Frauen startet, wird zum ersten Mal seit sieben Jahren nicht Nadine Lautenschläger als verantwortliche Teamchefin am Mattenrand stehen. Barbara Bandel und Johanna Müller teilen sich künftig diese Rolle.

    Auch wenn das Speyerer Team sich mit einigen neuen Kämpferinnen verstärkt hat, müssen die neuen Teamchefinnen am ersten Kampftag mit personellen Engpässen umgehen. „Wir werden mit einem eher kleinen Kader anreisen“, kündigt Bandel an. Das liegt zum einen daran, dass keine ausländischen Kämpferinnen eingesetzt werden sollen, aber auch am Verletzungspech, der wieder zugeschlagen hat. So fallen Maike Ziech und Jasmin Külbs für längere Zeit aus, einige weitere stehen zumindest für diesen Kampftag nicht zur Verfügung. Einige Kämpferinnen können aufgrund von Verpflichtungen mit dem Nationalteam nicht antreten.
    Dennoch geht der JSV als klarer Favorit in das Duell beim Aufsteiger, der zwar einige starke Kämpferinnen im Aufgebot hat, sich aber im Vergleich zur Vorsaison nicht eheblich verstärkt hat und auf dem Papier sicherlich deutlich in der Außenseiterrolle ist.
    „Natürlich ist unser Ziel, diesen Kampf zu gewinnen um gut in die Saison zu starten und den ersten Schritt hin zum Saisonziel, dem Erreichen der Finalrunde, zu machen“, so Barbara Bandel.

    Von: Seán McGinley / JSV Speyer