• 1. Bundesliga Frauen

    Weg zur Titelverteidigung wird schwer

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    In der 1. Judo-Bundesliga der Frauen steht der Tag der Entscheidung an: Am Samstag gehen die jeweils drei besten Mannschaften der Nord- und der Süd-Gruppe in Backnang auf die Matte, um den Deutschen Meister zu ermitteln. Der JSV Speyer will den im vergangenen Jahr erstmals gewonnenen Titel verteidigen – doch das wird nicht ganz einfach.

    Selbst am entscheidenden Tag der Saison bleibt die Mannschaft von Teamchefin Nadine Lautenschläger nicht von personellen Problemen verschont. Der gleichzeitig stattfindende World Cup in Glasgow sowie einige Verletzungen bedeuten, dass mehrere wichtige Kämpferinnen nicht zur Verfügung stehen werden. „Man geht ja davon aus, dass man bei der Finalrunde sein stärkstes Team aufbieten kann, aber das ist jetzt leider nicht der Fall“, stellt die Speyerer Teamchefin fest. Dennoch sei die Zielvorgabe als amtierender Meister klar. „Wir haben Druck und hohe Erwartungen an uns selbst. Aber ich bin stolz, das Ziel 'Titelverteidigung' mit dieser Mannschaft in Angriff nehmen zu können“, sagt Nadine Lautenschläger.
    Da der JSV durch die Niederlage am letzten Kampftag gegen Backnang den ersten Platz der Bundesliga Süd verpasste, wird der Weg zum Titel länger als im vergangenen Jahr. Die Zweit- und Drittplatzierten kämpfen nämlich im Viertelfinale darum, sich zu den bereits für das Halbfinale gesetzten Erstplatzierten der Nord- und der Südstaffel zu gesellen. Der JSV Speyer trifft dabei zunächst auf den JC Bottrop, Dritter der Bundesliga Nord, und im Falle eines Sieges dann im Halbfinale auf den JC Mönchengladbach. Mögliche Finalgegner wären Süd-Meister und Gastgeber TSG Backnang, der TSV Großhadern oder die SUA Witten.
    „Mit den Mannschaften aus dem Norden haben wir keine Erfahrung, aber ich werde bis Samstag meine Hausaufgaben machen, meine Mannschaft ist top fit und motiviert. Wir freuen uns auch auf lautstarke Unterstützung durch die Speyerer Fans und werden alles daran setzen, den Titel wieder nach Speyer zu holen“, so Nadine Lautenschläger.

    Von: Seán McGinley / JSV Speyer