• 1. Bundesliga Männer

    Da stimmte alles - bis auf das Ergebnis

    Majed Baiazid (-90kg) nach seinem Sieg gegen Danni Tempel vom KSC Asahi Spremberg am 07.04.2018 in BonnMajed Baiazid (-90kg) nach seinem Sieg gegen Danni Tempel vom KSC Asahi Spremberg am 07.04.2018 in Bonn

    Es hätte ein Bundesligaeinstand nach Maß werden können: ein perfekt inszeniertes Sportevent, eingerahmt von den begeisternden „Saints“ Cheerleadern aus Siegburg, stolze Einlaufkinder, Würdigung durch Vertreter der Stadt und der Sponsoren des GJC Bonn, ausgeklügelte Lichteffekte und Livestreaming im Internet. Doch am Ende eines spannenden Erstligaduells siegte der KSC Asahi Spremberg beim GJC Bonn mit 11:3, vielleicht etwas zu deutlich aus Sicht der Gastgeber.

    Nach dem ersten Durchgang stand es bereits 2:5. Doch schien für GJC-Coach Petrehele zu diesem Zeitpunkt noch alles drin zu sein, denn in den Gewichtsklassen bis und über 100kg siegten die Spremberger denkbar knapp in der buchstäblich letzten Sekunde der vierminütigen regulären Kampfzeit. Auch Devin Waldenburg musste in der Gewichtsklasse bis 66kg überraschend den Punkt im Golden Score an Spremberg abgeben, nachdem er seinen Kampf gegen Lucas Gerlach über weite Strecken mit Schnelligkeit dominiert hatte. So konnten die 200 Zuschauer im Sportpark Pennenfeld im ersten Durchgang nur die Punkte von Harry Hsia (-60kg) und des Godesberger Talents Majed Baiazid (-90kg) bejubeln, der für den verhinderten Falk Petersilka übernahm und seine Sache hervorragend meisterte.

    Das Team des GJC Bonn für die Hinunde gegen die Gäste vom KSC Asahi Spremberg am 07.04.2018 in Bonn

    Im zweiten Durchgang erwies sich, wie schon im Vorjahr, Peer Radtke (-60kg) vom 1. JC Mönchengladbach als sicherer Punktelieferant für den GJC Bonn. Aber am Ende dominierte Spremberg den Durchgang gegen die Godesberger, die sich mit ihren jugendlichen Talenten aus der Region, Till-Moritz Riehl und Kilian Götz, den erfahreneren Lausitzern geschlagen geben mussten. Auch Johannes von Einsiedel musste seinen Kampf bis 100kg im zweiten Durchgang nach respektabler Wazari-Führung an Mariusz Krueger, polnischer Einzelmeister 2016, abgeben. „Heute hat leider die Erfahrung gegen die Jugend gesiegt“, so ein aufgeräumter GJC-Coach zu seinem Team in der Kabine.

     

    Niederlage und bedauerliche Verletzungen auf beiden Seiten konnten der Stimmung in der Mannschaft und im Verein keinen Abbruch tun. Am kommenden Wochenende fährt der GJC Bonn zum amtierenden deutschen Meister nach Hamburg. Dort kann sich das junge Team selbstbewusst präsentieren und Sympathiepunkte sammeln. Spannend wird es wieder am Samstag, 05. Mai. Dann empfängt der GJC Bonn den NRW-Rivalen TSV Hertha Walheim um 18:00 Uhr in der Bonner Hardtberghalle. Die Godesberger kennen die Walheimer gut. Coach Petrehele und 73kg-Routinier Hans-Martin Kühn haben hier selbst über viele Jahre im Bundesligakader gekämpft. Im Aufstiegsduell 2017 hatte Godesberg überraschend mit 10:4 die Nase vorn. „Wir werden Walheim auf keinen Fall unterschätzen“, grinst Coach Petrehele. Er kennt die Wahlheimer und ihre Qualitäten sehr gut. Wer am 05. Mai 2018 persönlich nicht dabei sein kann, der kann die Begegnung samt Vorprogramm ab 17:00 Uhr im Livestream bei sportdeutschland.tv verfolgen.

    Harry Hsia (-60kg) gewinnt seinen Kampf gegen Maximilian Zimmermann vom KSC Asahi Spremberg in der Begegnung am 07.04.2018 in Bonn

     

    Weitere Informationen zum 1. Godesberger Judo Club e. V. finden Sie auf unserer Homepage unter www.gjc.de oder auf unserer Facebook-Seite.

     

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    Text: Reinmar Götz, GJC

    Fotos: Ulrich Klocke / Sport-Medien-Service Bonn