• Regionalliga Männer

    Sieg und Niederlage für den Godesberger JC in Witten

    Haadi Maloko (GJC) sichert sich gegen Hennefs Robin Gauchel nach 22 Sekunden mit O-Goshi den Sieg.Haadi Maloko (GJC) sichert sich gegen Hennefs Robin Gauchel nach 22 Sekunden mit O-Goshi den Sieg.

    Bonn. Am Sonntag, den 12. Juni 2016 stand für den 1. Godesberger Judo Club nicht nur der dritte Kampftag der Judo-Regionalliga Männer West an, sondern zugleich auch das Lokalderby gegen die Konkurrenten des JC Hennef. Zum Kampftag in Witten reisten die Godesberger mit einer ausgesprochen jungen Mannschaft an.

    Gleich in der ersten Begegnung des Kampftages trafen die Godesberger Judoka im Lokalderby auf die Kämpfer des Judo Clubs Hennef. Da die Godesberger ohne Schwergewicht angereist waren, ging GJC-Cheftrainer Florin Petrehele im ersten Kampf selbst auf die Matte, um diese Gewichtsklasse zu besetzen. Nach 2:41 Minuten konnte er den Kampf frühzeitig für sich entscheiden, nachdem sein Gegner vom JC Hennef mit vier Shidos (Strafpunkte) disqualifiziert wurde. Im zweiten Kampf ging Haadi Maloko für Godesberg auf die Matte. Mit einem O-Goshi (Hüftwurf) sicherte er sich bereits nach 22 Sekunden Kampfzeit einen Ippon (große Wertung) und damit den vorzeitigen Sieg gegen den Judoka aus Hennef. Den dritten Kampf, den Majed Baiazid eine Gewichtsklasse über seiner regulären Gewichtsklasse für den GJC bestritt, mussten die Godesberger durch eine Haltetechnik an die Hennefer abgeben. Auch der vierte Kampf, für den Jens Habermann ebenfalls eine Gewichtsklasse über seiner regulären Gewichtsklasse für den Godesberger JC antrat, ging vorzeitig an den JC Hennef. Im nächsten Kampf stand der erst 15-jährige Godesberger Judoka Kilian Götz dem sechs Jahre älteren Bundesligakämpfer Philipp Neihs gegenüber. Götz schlug sich dennoch tapfer und zeigte viele gute Wurfansätze. Schlussendlich musste er sich nach einem Juji-Gatame (Armhebel) des viel erfahreneren Kämpfers aus Hennef jedoch geschlagen geben.

     

    Vor dem vorletzten Kampf stand es damit 3:2 für die Judoka aus Hennef. Diesen bestritt für den GJC dessen Trainer Cosmin Lazarean. Nach 3:35 Minuten Kampfzeit wurde er jedoch überraschend von seinem jungen Gegner aus Hennef geworfen, womit die Niederlage des 1. Godesberger Judo Clubs im Lokalderby feststand. Im letzten Kampf der Begegnung konnte der Godesberger André Baum damit nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Diese Gelegenheit ließ er sich jedoch nicht entgehen und legte seinen Gegner vorzeitig mit Ippon (große Wertung) auf den Rücken, wodurch die Begegnung insgesamt mit einem 4:3 für den Judo Club Hennef endete.

     

    In der zweiten Begegnung des Kampftages standen die Godesberger Judoka der zweiten Mannschaft des Bundesligavereins Sport-Union Annen e. V. aus Witten gegenüber.

     

    Im Schwergewicht (+100kg) ging in dieser Begegnung der deutsche Vizemeister Ü30 in der Gewichtsklasse -90kg, Carlos Schmidt, für den Godesberger JC an den Start. Seinem deutlich schwereren Gegner aus Witten musste sich der Godesberger jedoch vorzeitig nach einem tiefen Seoi-Nage (Schulterwurf) geschlagen geben. Damit gingen die Wittener zunächst in Führung. Im zweiten Kampf stand wiederrum Haadi Maloko für den Godesberger JC auf der Matte. Doch dieses Mal zog der Godesberger Athlet gegenüber seinem deutlich erfahreneren Gegner aus Witten nach einem Würgegriff den Kürzeren. Damit konnte Witten seine Führung auf ein 2:0 ausbauen. Für den dritten Kampf wählte Cheftrainer Petrehele erneut Majed Baiazid aus. So erhielt der Godesberger zum zweiten Mal an diesem Kampftag die Chance, sich in einer höheren Gewichtsklasse zu beweisen. Und dieses Mal sollte sich die Wahl Petreheles als goldrichtig herausstellen. Bereits nach 15 Sekunden Kampfzeit warf Baiazid seinen Wittener Gegner mit einem Ura-Nage (Rückwurf) auf den Rücken. So sicherte er sich mit einem Ippon (große Wertung) vorzeitig den Sieg und die Godesberger konnten die Führung der Wittener auf 2:1 verkürzen.

     

    Im vierten Kampf ging für den Godesberger JC dieses Mal Cheftrainer Florin Petrehele auf die Matte. Nach 4:07 Minuten Kampfzeit konnte der erfahrene Judoka seinen Wittener Gegner mit einem Uchi-Mata (Schenkelwurf) auf die Matte werfen, sicherte sich einen Ippon (große Wertung) und schaffte damit den 2:2-Ausgleich in der Begegnung gegen Witten.

     

    Den nächsten Kampf bestritt für den Godesberger JC wiederum Kilian Götz. Der 15-jährige Athlet hatte nach der Niederlage in der Begegnung gegen Hennef augenscheinlich etwas wieder gut zu machen. Nach nur zwölf Sekunden Kampfzeit setzte der Godesberger Judoka einen O-Goshi (Hüftwurf) an und beförderte damit seinen deutlich älteren und erfahreneren Wittener Gegner erfolgreich auf die Matte. Der Kampfrichter zeigte Ippon (große Wertung) an und die Godesberger gingen damit erstmals in der Begegnung in Führung (3:2).

     

    Im vorletzten Kampf der Begegnung stand wieder GJC-Trainer Cosmin Lazarean für Godesberg auf der Matte. Doch für ihn lief es an diesem Kampftag nicht besonders gut. Nur zwölf Sekunden vor Ende des Kampfes wurde Lazarean nach vier Shidos (Strafpunkten) disqualifiziert. Damit konnten die Wittener wieder zum 3:3 ausgleichen.

     

    Nun kam es auf den letzten Kampf der Begegnung an, für den erneut der Godesberger Judoka André Baum auf die Matte ging. Baums junger Gegner aus Witten konnte den Wurfansätzen des Godesbergers mehrfach ausweichen, doch schlussendlich gelang es Baum seinen Gegner mit einem Ko-soto-gake (kleines äußeres Einhängen) auf den Rücken zu werfen. Der Ippon (große Wertung) sicherte nicht nur Baum den Sieg, sondern auch der Mannschaft des 1. Godesberger Judo Club, die mit einem verdienten 4:3 aus Witten abreisen konnte.

     

    „Erneut hat diese junge Mannschaft bewiesen, was in ihr steckt. Insbesondere in der Begegnung gegen Hennef haben nur drei unserer Kämpfer in ihrer eigenen Gewichtsklasse gekämpft. Im Rennen um den Aufstieg wird es aber jetzt sehr eng zwischen dem JC Hennef und uns. Wollen wir hoffen, dass der leichtfertige Punktverlust gegen Münster nicht nachträglich zum Stolperstein wird“, so ein nachdenklicher GJC-Cheftrainer Petrehele abschließend zum Kampftag in Witten.

     

    Am Samstag, den 25. Juni tritt der Godesberger JC in der eigenen Halle gegen den Tabellenführer TSV Hertha Walheim II an. Die Godesberger müssen in jedem Fall gewinnen, um den Vorsprung vor dem JC Hennef zu halten, die bei zwei Siegen am letzten Kampftag in der Tabelle immer noch am Godesberger JC vorbeiziehen können.

      

    Weitere Informationen zum 1. Godesberger Judo Club e. V. finden Sie auf unserer Homepage unter www.gjc.de oder auf unserer Facebook-Seite.

     

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    Text und Fotos: Michael Fengler, GJC