• 2. Bundesliga Frauen

    Hermannsburger Judoka auf dem Vormasch

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    Nach nur 17 Sekunden hat die Hermannsburger Judoka Imke Schumann (bis 78 Kilogramm) am Sonnabend in der Örtzetalhalle ihren Zweitliga-Kampf gegen ihre Konkurrentin von Adler Bottrop gewonnen. Damit steht es 3:2 für die Gastgeberinnen des TuS Hermannsburg, doch im darauffolgenden Kampf gab sich die verletzte Anika Wohlers geschlagen. Damit hing alles von Inken Hildebrandt (über 78 Kilogramm) ab, deren guter Kampf nach vier Minuten mit unentschieden endet – genauso wie die Partie

    HERMANNSBURG. „Die Gegner waren unerwartet stark“, sagt Judo-Abteilungsleiter Frank Walzer. Wie üblich traten als erstes die Gäste aus Bottrop und vom JC Wermelskirchen gegeneinander an. „Da haben die Kämpferinnen schon gesehen, wie stark die Mannschaften sind. Aber sie haben sich nicht einschüchtern lassen“, so Walzer.

    Ein kurzer Schock-Moment war dann aber die Niederlage der niederländischen Judoka Yvonne Odink, die den ersten TuS-Kampf des Tages bestritt. „Yvonne hat ihre Gegnerin, die ebenfalls Niederländerin ist, bereits aus den Training gekannt. Wir dachten sie schlägt ihre Konkurrentin“, sagt Trainer Dieter Wermuth. Doch die Stimmung in der gut besuchten Halle blieb laut Wermuth „klasse“.

    „Die Mannschaft hat sich am Riemen gerissen“, sagt Wehrmut. Nach dem Unentschieden gegen gingen sie dann gegen den JC Wermelskirchen auf die Matte. In dieser Begegnung siegte Odink und die Mannschaft holte einen 4:3-Sieg. „Am Schluss war ich zufrieden“, sagt Wermuth mit Blick auf die 2. Bundesligatabelle, in der sein Team derzeit auf Platz zwei zu finden ist. „Wenn am letzten Wettkampftag Ende September Platz zwei halten, wäre das in Ordnung“, sagt er.

    Quelle: Cellesche Zeitung / Autor: Johanna Müller / Foto: Benjamin Westhoff