• 2. Bundesliga Männer

    Bereit für das nächste Derby

     c280x210 280x210 amg 9940Trainer Patrick Haas (rechts) gibt letzte Anweisungen (Foto: Ulrich Niemann)

    Walheims Zweitliga-Judoka treffen am Samstag auf den JC Bushido Köln

    Walheim. Der Auftrag ist klar formuliert: Nach dem Derbysieg gegen Mönchengladbach wollen die Judokämpfer des Zweitligisten Hertha Walheim einen Sieg und damit zwei Punkte nachlegen. Am Samstag geht es zum JC Bushido Köln – ein weiteres Nachbarschaftstreffen. „Vergangenes Jahr haben wir gegen die Kölner überraschend zu Hause 6:7 verloren. Die vergeigten Punkte wollen wir jetzt unbedingt zurückhaben“, sagt Trainer Patrick Haas angriffslustig. Es werde darauf ankommen, „dass unsere Kämpfer wieder ihr ganzes Leistungsvermögen wie beim letzten Kampf gegen Mönchengladbach (11:3) abrufen“. Bushido Köln hat einige sehr starke Kämpfer in seinen Reihen, allen voran Benjamin Münnich (-81 kg). „Benny ist ein sehr aktiver Kämpfer, das wird eine spannende Aufgabe für Graatje Weber und Nikola Discher“, sagt Haas. Sowohl Weber als auch Discher haben im vergangenen Kampf punkten können.

    Ein enger Kampf

    Die Kölner haben sich auch auf anderen Positionen verstärkt. So könnte der Walheimer Punktegarant Max Baczak auf Georg Siegemund treffen, den Zweitplatzierten der Deutschen Juniorenmeisterschaft. Und im Schwergewicht könnten es die beiden jungen Niederländer im Walheimer Dress – Tom Grootjans und Jur Spijkers – mit dem hochgehandelten Mbakom Fabius zu tun bekommen. Zusätzlich stehen noch einige andere starke Athleten auf der Mannschaftsliste der Kölner, so dass die Begegnung einen knappen Ausgang erwarten lässt.

    Unklar ist, auf welche der angeschlagenen Kämpfer der Trainer noch zurückgreifen könnte. Haas sagt: „Ich denke, die eine oder andere Entscheidung werden wir erst ganz kurz vor Kampfbeginn treffen“. Und fügt beruhigend hinzu: „Unser Kader ist so groß, dass wir einige Variationsmöglichkeiten haben.“ Die Jungs hätten „gut gearbeitet und sind heiß auf das nächste Derby“. (mali)

    (AZ/AN-Bericht vom 23.09.2016)