• 2. Bundesliga Männer

    Das Dojo brennt – der Godesberger JC empfängt den TSV Bayer 04 Leverkusen

    Valentin Radu vom Godesberger JC besiegt in der Gewichtsklasse +100kg den Leverkusener Ciro BustoValentin Radu vom Godesberger JC besiegt in der Gewichtsklasse +100kg den Leverkusener Ciro Busto

    Am Ende gab es für die 250 Bonner und Godesberger Judo-Fans kein Halten und sie feierten Rick Jaspers (-100kg) als hätte er die erste Deutsche Meisterschaft nach Bonn geholt. Davon natürlich weit gefehlt, aber nach vier Minuten Kampfzeit sicherte Jaspers Waza-Ari im letzten Kampf der Begegnung den ersten Tabellenpunkt für den Godesberger Zweitligaaufsteiger.

    Vorangegangen war ein zweistündiges Wechselbad der Gefühle für den Liganeuling aus dem südlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens, bei dem die Godesberger mehrfach in Rückstand gerieten und ihrem Punkt mit aller Macht hinterherlaufen mussten. Nach ausgefeilter Eingangschoreographie mit Nebel, Lichteffekten und einer Showeinlage der Cheerleader der „TKSV Allstars“ war die Stimmung auf dem Siedepunkt und das heimische Publikum erwartete einen Durchmarsch ihrer „Gladiatoren“. Doch es sollte ganz anders kommen. Mit 0:4 gerieten die Godesberger gleich zu Beginn der Begegnung in einen gefährlichen Rückstand und erst mit Peer Radtke (-60kg) wendete sich das Blatt. Mit zwei Waza-Ari und Ippon verkürzte Radtke nach 2:30 Minuten auf 4:1. Der Zwischenstand zur Pause stimmte die heimischen Judo-Fans versöhnlich, denn sowohl Devin Waldenburg (-66kg) als auch Valentin Radu (-100kg) siegten mit Ippon und holten den Ausgleich mit 3:4 zum greifen nahe.

     

    Doch auch die Rückrunde trieb den Godesbergern zunächst die Schweißperlen auf die Stirn, denn die ersten beiden Punkte mussten sie nach Leverkusen abgeben. Nach je einem weiteren Sieg für Godesberg und Leverkusen stand es um 19:47 Uhr in der Rolf-Winkler-Halle 7:4 und allen 200 Fans wurde mit einem Schlag klar, dass es jetzt drei Siege in Folge bedurfte, um wenigstens noch ein Unentschieden zu erreichen. Mit ohrenbetäuben Lärm peitschten sie ihre Athleten nach vorne und es waren erneut Peer Radtke und Devin Waldenburg, die sich als Garanten für sichere Punkte empfahlen. 7:6 für Leverkusen – letzter Kampf. Rick Jaspers ging mit Waza-Ari in Führung, fing sich kurz darauf einen Shido ein und schöpfte am Ende die Spannung für das heimische Publikum voll aus. Nach dem letzten Gong feierten die Fans die Mannschaft von Head-Coach Florin Petrehele frenetisch, denn sie erwies sich als nervenstark und bundesligatauglich. Godesberger JC vs. TSV Bayer 04 Leverkusen 7:7 und 67:70 in der Unterbewertung  - eine faire Punkteteilung, eine spannende Begegnung vor bundesligatauglichem Publikum, die Lust macht auf mehr Bundesliga-Judo in der Stadt am Fuße der Godesburg.   

    Weitere Informationen zum 1. Godesberger Judo Club e. V. finden Sie auf unserer Homepage unter www.gjc.de oder auf unserer Facebook-Seite.

     

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    Text: Reinmar Götz, GJC

    Foto: Ulrich Klocke