• 2. Bundesliga Männer

    Trauben hängen jetzt höher

    Auf Dirk Spörcke (blau) vom VfK Bau Rostock war verlass. Er holte einen der drei Punkte für die KGJMV.Auf Dirk Spörcke (blau) vom VfK Bau Rostock war verlass. Er holte einen der drei Punkte für die KGJMV.

    Judoteam-MV verliert beim Zweiliga-Debüt gegen Dynamo Hoppegarten deutlich mit 3:11

    Schwerin - Lediglich dreimal brandete in der richtig gut besuchten Schweriner Volleyballhalle lautstarker Jubel aus. Für die erhofften ersten Bundesliga-Punkte der Vereinsgeschichte der Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns war das allerdings deutlich zu wenig. Sie mussten sich zum Auftakt der 2. Bundesliga Nordost gegen den SC Dynamo Hoppegarten mit 3:11 geschlagen geben.

    Dass das MV-Team am Ende so deutlich verliert, war im Vorfeld nicht zu erwarten, lieferten sich doch beide Teams in den vergangenen Drittliga-Jahren häufig Duelle auf Augenhöhe. Davon waren die Mecklenburger beim Zweitliga-Debüt vor etwa 250 Zuschauern aber doch ein gutes Stück entfernt. Schon nach den ersten sieben Hinrundenkämpfen lag die KGJMV mit 2:5 in Rückstand. Einzig Schwergewicht Frank Christiner und 90-Kilo-Mann Dirk Spörcke verließen die Matte als Sieger. Christiner war es dann auch, der beim 1:6 in der Rückrunde den Ehrenpunkt für die Mecklenburger erkämpfte. „Das war schon dominant von Hoppegarten. Vor allem ihre beiden Polen waren richtig stark“, resümierte KGJMV-Kämpfer Arne Klimt. „Die Trauben hängen jetzt schon ein bisschen höher. Wenn wir in dieser Liga punkten wollen, dann müssen wir uns noch ein gutes Stück steigern“, so Kapitän Sebastian Harnack abschließend, der mit dieser Meinung nicht alleine dastand.

    So findet sich das Judoteam-MV nach dem ersten von sieben Kampftagen zunächst auf dem letzten Platz wieder. Bereits am kommenden Wochenende können die Mecklenburger aber zeigen, dass sie es besser können – dann gastiert die KGJMV beim Chemnitzer PSV. Der musste sich am Sonnabend dem VfL Riesa ebenfalls deutlich mit 4:10 geschlagen geben.

    Hagen Bischoff

    Hannes Schneider (r.) hatte im 90-Kilo-Limit gegen Willi Myrow das Nachsehen.

    Kampfgemeinschaft-MV: Long Koch, Schrainer (-60 kg); Reinhardt, Acktun, Kutzner (-66 kg); Klimt, Unterrainer, H. Franck, Kowalewski, J. Franck, Wolff, Floreck, Jakob (-73 kg); Gabsch, Marquardt, Harnack, Keßler (-81 kg); Spörcke, H. Schneider, P. Schneider, Schwarzrock, Woitas (-90 kg); Müller, Heinze (-100 kg);  Christiner (+100 kg).