• 2. Bundesliga Frauen

    Judo der Extra-Klasse

    Im ersten Heimwettkampf Anfang Mai trat Paula Borgonje (TuS Hermannsburg, blau) gegen Nadine Rößler (Spremberg) an.Quelle: Oliver Knoblich

    2. Bundesliga Frauen: TuS Hermannsburg erwartet auswärts spannende Wettkämpfe Von Audrey-Lynn Struck/Cellesche Zeitung


    Noch ist für das Judo-Team vom TuS Hermannsburg alles in der 2. Bundesliga der Frauen drin. Am Wochenende haben sie bereits die Gelegenheit, ihr Saisonziel zu erreichen: den dritten Platz. Denn gelte es nur noch zu verteidigen, oder sogar weiter Richtung Spitze zu ziehen. Zuvor gilt es jedoch auswärts Gastgeber JT Hannover und JC Leipzig zu schlagen. Die beiden jungen Mannschaften gewannen ihre ersten zwei Wettkämpfe und führen momentan die Tabelle an.

    „Gerade Leipzig ist sehr stark, hat viele und vor allem auch gute Kämpfer“, weiß Hermannsburger Trainer Marc Wermuth, der einen Sieg jedoch nicht von vornherein ausschließen möchte. Zum Saisonauftakt legten die Hermannsburger bereits einen guten Start hin. Sie gewannen gegen JGS und verloren gegen KSC ASAHI Spremberg, sodass sie momentan auf dem Vierten Platz stehen.

    Gute Chancen, sich auch weiterhin in der Bundesliga zu behaupten, haben die Judo-Kämpferinnen auf alle Fälle. Eigentlich hatte TuS Hermannsburg als Vorjahresmeister sogar in die erste Liga aufsteigen sollen. Doch die Mannschaft verzichtete und riskierte damit sogar einen Abstieg in die Landesliga. Nur dank einer Bundesliga-Reform konnte der noch verhindert werden.

    Die Umstrukturierung bringt nun auch in den einzelnen Wettkämpfen Veränderungen mit sich. „Die 2. Bundesliga hat sich durch die neue Zusammenstellung definitiv qualitativ gesteigert. Es ist nun viel schwieriger,die anderen Mannschaften einzuschätzen“, sagt Wermuth, der erst seit dieser Saison Trainer ist. Umso gespannter blicke er nun den Wettkämpfen am Samstag entgegen.

    Zumal der Trainer nicht auf die Stärke des kompletten Teams zählen kann. Unter den Ausfällen sind auch Katharina Wendt und Lena Busemann, die verletzungsbedingt nicht dabei sein können. „Das ist wirklich schade, aber nun mal leider nicht zu ändern“, so der Coach. Die restlichen Kämpferinnen seien jedoch in Topform und bereit wie immer ihr Bestes zu geben.