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    TSV Abensberg wieder Deutscher Mannschaftsmeister

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    In einem packenden Bundesliga-Finale sicherte sich der TSV Abensberg mit 8:6 gegen den KSV Esslingen seine 21. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Männer.

    Ein hochkarätiges nationales und internationales Teilnehmerfeld - sechs Weltmeister standen in Esslingen auf der Matte - sorgte für einen spannenden Abschluss der 51. Judo-Bundesliga-Saison.

    Mit einem turbulenten Auftaktkampf zwischen Dino Pfeiffer (für Esslingen) und Karl-Richard Frey (für Abensberg) begann das Finale. Beide Kämpfer lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, der auch noch in die Verlängerung ging. Schließlich sorgte Pfeiffer mit einem Juji-gatame für die Entscheidung. Die Halle kochte vom Anfang bis zum Ende! Die weiteren Punkte auf Esslinger Seite erzielten Igor Wandtke und Gurun Tushishvili. Timo Cavelius, Manuel Scheibel, Maximilian Heyder und Beka Gviniashvili brachten den Rekordmeister nach den ersten sieben Kämpfen mit 4:3 in Führung.

    Nach der Pause gab es weiter zahlreiche sehenswerte Kämpfe, die oft sehr ausgeglichen verliefen. Im Esslinger Hexenkessel punkteten im zweiten Durchgang Karl-Richard Frey, Sebastian Seidl, Maximilian Heyder und Marc Odenthal für Abensberg. Saeid Mollaei, Igor Wandtke und Dimitri Peters holten die Punkte für Esslingen. Die Entscheidung fiel erst im vorletzten Kampf.

    In den Halbfinals gab es zuvor klare Ergebnisse. Der KSV Esslingen setzte sich mit 11:3 gegen die Sportunion Annen durch und der TSV Abensberg dominierte mit einem 11:3 gegen den UJKC Potsdam. Das Hamburger Judo-Team, Deutscher Meister von 2016 bis 2018, war in der Vorrunde der Nordgruppe auf dem dritten Platz gelandet, hatte sich nicht für die Finalrunde qualifiziert und konnte seinen Titel dadurch nicht verteidigen.

    Video on demand: https://sportdeutschland.tv/judo/bundesliga-finale-2019-maenner
    Alle Ergebnisse: https://www.deutsche-judo-bundesliga.de/erste-bundesliga-maenner/kaempfe#Finalrunde


    Erik Gruhn