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    Weiter Spannung in der Bundesliga

    Archivbild Seán McGinley: Jubel beim JSV Speyer nach einer tollen SaisonArchivbild Seán McGinley: Jubel beim JSV Speyer nach einer tollen Saison!

    Intensive Kämpfe in der Bundesliga der Männer sorgen weiter für Spannung. Die Teilnehmer des Final Four stehen noch nicht fest.

     Die Wittener Judoka mussten an ihrem letzten Kampftag die ersten Punktverluste hinnehmen. Beim 7:7 bei Hertha Walheim konnten sie erstmals in dieser Saison nicht gewinnen. Als feststehender Gruppensieger können sie dies aber sicherlich verschmerzen.

    Im „Abstiegsduell“ setzte KSC Asahi Spremberg ein Statement und gewann vor heimischem Publikum deutlich mit 11:3 gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Brandenburger liegen damit 2 Punkte vor den letztplatzierten Leverkusener Judoka.

    UJKC Potsdam zog am vergangenen Samstag mit dem 8:6 Auswärtserfolg über den JC 66 Bottrop am kampflosen Hamburger JudoTeam vorbeiund hat es jetzt am letzten Kampftag selbst in der Hand in das Bundesligafinale einzuziehen. Im Fernduell machen die Potsdamer und der Seriensieger der letzten drei Jahre aus Hamburg den zweiten Final Four Teilnehmer unter sich aus. Spannung bis zum letzten Kampftag.

    In der Gruppe Süd ist das Tabellenbild noch ein wenig verzehrt, da noch eine Nachholbegegnung am kommenden Wochenende aussteht. Nach dem JC Rüsselsheim ist der JSV Speyer die zweite Mannschaft, die alle Kämpfe in der Gruppe absolviert haben. Und endlich einmal gelang es den Pfälzern die Saison mit einem Sieg zu beenden. Beim knappen 8:6 gegen den VfL Sindelfingen musste aber noch einmal gezittert werden. Aktuell steht Speyer noch auf dem zweiten Platz der Tabelle. Allerdings liegt Abensberg nur einen Punkt dahinter und hat noch zwei Kampfpaarungen zu absolvieren. Schon jetzt ist es aber die erfolgreichste Saison, die die Pfälzer jemals gekämpft haben.

    Der JC Samurai Offenbach verlor zu Hause deutlich mit 3:11 gegen den JC Leipzig. Mit nunmehr zwei Punkten aus fünf Begegnungen liegen sie in der Tabelle knapp vor Erlangen und Sindelfingen. Mit einem Sieg im Nachholduell könnten sie sich allerdings vom letztplatzierten VfL Sindelfingen distanzieren. Am kommenden Wochenende wartet allerdings der Rekordmeister aus Abensberg.

    Die Abensberger Judoka untermauerten im Spitzenduell gegen den KSV Esslingen ihre Ambitionen auf den Gruppensieg und gewannen in einer hochklassigen Begegnung mit 9:5 in eigener Halle. Noch liegt die Mannschaft mit neun Punkten auf dem dritten Rang. Allerdings können sie am kommenden Wochenende mit einem Sieg in Offenbach die Tabellenspitze übernehmen.

    Die Final Four Teilnehmer werden unter Esslingen, Speyer und Abensberg ausgemacht, wobei der JSV nicht mehr aktiv eingreifen kann und darauf hoffen muss, dass Abensberg seine letzten beiden Partien verliert. Sollte Abensberg am Wochenende gewinnen, kommt es am letzten Kampftag zum indirekten Duell um Platz 1 zwischen Abensberg und Esslingen.

    In beiden Gruppen ist noch jede Menge Spannung geboten und am 05.10.2019 kommt es zum Showdown in der Judo-Bundesliga. Wer zieht in das Bundesligafinale ein und wer steigt ab? Weitere Informationen zur Judo-Bundesliga der Männer gibt es hier.

    In der zweiten Bundesliga der Männer und Frauen wurde am vergangenen Wochenende ebenfalls gekämpft. Insgesamt standen acht spannende Begegnungen bei den Männern und drei bei den Frauen auf dem Programm:

    2. Bundesliga Männer:

    Nordost

    • Hamburger JT - SC Dynamo Hoppegarten: 4:10
    • JV Ludwigsfelde KGJ M-V: 8:6

    Nordwest

    • Braunschweiger JC - 1. JC Mönchengladbach: 11:3
    • GJC Bonn - Brühler TV: 10:4

    Südwest

    • TSG Backnang Judo - 1. JT Heidelberg Mannheim: 8:6
    • BC Karlsruhe - HTG Bad Homburg: 11:3

    Südost

    • Chemnitzer PSV - TSV Teisendorf: 5:9
    • VFL Riesa - JC Leipzig: 11:3

    2. Bundesliga Frauen:

    Nord

    • JC Leipzig - TSV Bayer 04: 7:0
    • KSC ASAHI Spremberg - TSV Bayer 04: 7:0
    • KSC ASAHI Spremberg - JC Leipzig: 3:4

    Weitere Informationen auf der Website der Judo-Bundesliga.