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    Witten, Esslingen, Abensberg und Speyer weiter ungeschlagenen

     c280x210 280x210 seija ballhausFoto: Seán McGinley - Seja Ballhaus in Aktion

    Die Favoriten Witten und Hamburg setzen sich ebenso wie Esslingen und Abensberg bei den Männern durch. In der Bundesliga der Frauen ist der JSV Speyer weiterhin ungeschlagen und schon sicher in der Finalrunde dabei.

    Keine Überraschungen in der 1. Bundesliga der Männer. In der Gruppe Nord setzte sich das Hamburger Judo Team mit 11:3 gegen Hertha Walheim durch. Der amtierende Deutsche Meister befindet sich weiter im Aufwind. Im zweiten Duell hat Tabellenführer SUA Witten auswärts gegen KSC Asahi Spremberg gewonnen. Beim 8:6 Erfolg gegen die Brandenburger wurden sie aber definitiv gefordert. In der Tabelle behauptet Witten unangefochten den Spitzenplatz vor Hamburg. Letzter ist Bayer 04 Leverkusen, allerdings hat die Mannschaft auf NRW erst drei Kampfpaarungen absolviert.

    In der Gruppe Süd führt der KSV Esslingen mit einer makellosen Bilanz von vier Siegen die Tabelle an. Am Samstag siegten sie deutlich in fremder Halle beim TV 1848 Erlangen. Der TSV Abensberg setzte sich mit 10:4 vor eigener Kulisse gegen den JC Rüsselsheim durch. In der Tabelle belegen sie nach drei absolvierten Kampfpaarungen den dritten Rang. Im Nachholduell zwischen Sindelfingen und Leipzig gab es keinen Sieger. Die Mannschaften trennten sich 7:7. Dadurch konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Leipzig kletterte durch den Punktgewinn allerdings auf den fünften Rang, während der VfL Sindelfingen weitere auf dem letzten Platz steht.

    Die Überraschungsmannschaft aus Speyer konnte dank einer starken zweiten Halbzeit mit 10:4 in Offenbach gewinnen und belegt nach sechs Kampftagen den zweiten Rang. Teamchef Michael Görgen-Sprau ist begeistert von der Leistung seiner Mannschaft in dieser Saison und blickt schon auf das unerwartete Top-Duell gegen Rekordmeister TSV Abensberg: „Abensberg ist natürlich haushoher Favorit, aber zunächst mal haben wir die Situation, dass sie an uns vorbei müssen, um die zwei vordersten Tabellenränge zu erreichen und damit in die Finalrunde zu kommen. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass es zu dieser Konstellation kommen würde? Wir wollen sie möglichst ärgern, und das wird sicherlich ein Highlight werden vor heimischer Kulisse, bevor wir zum Saisonabschluss mit Sindelfingen wieder einen Gegner, wo wir uns realistische Chancen ausrechnen dürfen“, so der Speyerer Teamchef.

    Alle Ergebnisse der 1. Bundesliga der Männer sowie die aktuelle Tabellenkonstellation können hier eingesehen werden.

    In der 1. Bundesliga der Frauen kämpften lediglich der VfL Sindelfingen und der JSV Speyer. Die Mannschaft aus der Pfalz setzte sich in fremder Halle souverän mit 12:2 durch. Im Kampf um die Meisterschaft der 1. Bundesliga Süd haben sie damit vorgelegt. Konkurrent Backnang, der seinen letzten Kampf am 8. Juni gegen Karlsruhe bestreitet, kann nur noch mit einem Maximalergebnis von 14:0 an den Speyererinnen vorbeiziehen. JSV-Teamchefin Barbara Bandel war dennoch nicht ganz zufrieden: „Auch wenn es sich blöd anhört, sind wir mit dem 12:2 nicht ganz zufrieden. Unser Ziel war es, 14:0 zu gewinnen, um den ersten Tabellenplatz sicher zu haben. Durch die zwei verlorenen Kämpfe heute und dem einen am letzten Kampftag wird es aber schwierig, den Spitzenplatz zu halten.“ Die Finalrunde ist ihnen aber sicher.

    In der zweite Bundesliga der Männer standen acht Duelle auf dem Programm und viele spannende Kampfpaarungen, aber auch klare Ergebnisse prägten das Zweitliga-Wochenende.

    Alle Ergebnisse der 2. Bundesliga im Überblick:

    Südost
    3. Kampftag
    KGJ M-V - MTV Vorsfelde: 9:5
    SC Dynamo Hoppegarten - JV Ludwigsfelde: 4:11

    Nordwest
    3. Kampftag
    1. JC Mönchengladbach - JC Koriouchi: 5:9
    Brühler TV - Braunschweiger JC: 2:12

    Südwest
    5. Kampftag
    HTG Bad Homburg - TSG Backnang Judo: 6:8
    BC Karlsruhe - JT Rheinland: 12:2

    Südost
    4. Kampftag
    ESV Ingolstadt - JC Leipzig: 11:3
    Chemnitzer PSV - VFL Riesa: 5:9