• 1. Bundesliga Frauen

    Ein Traum wird wahr: s'Finale dahoam in München!

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    Der TSV-Großhadern holt den Südtitel!

    Ein Traum wird wahr: s`Finale dahoam!

    Der TSV Großhadern holt den Südtitel!!

    Eigentlich hätte das Frauen-Team des TSV Großhadern völlig entspannt zum letzten Kampftag nach Altdorf fahren können! Denn die beste Saison seit Jahren ging dem Ende zu, mit dem 2. Tabellenplatz waren wir so gut wie sicher im Finale und mit dem SC Gröbenzell und dem TV Altdorf, den beiden Schlusslichtern der Tabelle, warteten zwei absolut lösbare Aufgaben auf uns, zumal wir in Bestbesetzung antraten.
    Eigentlich- denn „uneigentlich“ waren wir doch alle ganz schön angespannt, denn wir wussten, dass wir in Altdorf noch etwas Größeres erreichen konnten als die einfache Finalteilnahme, nämlich das Finale nach München zu holen! Denn der Erstplatzierte der Gruppe-Süd darf die Endrunde dieses Jahr austragen und der bis dato Erste, der JSV Speyer, hatte die wesentlich schwierigere Ausgangslage und musste gegen die dritt- und viertplatzierten aus Wiesbaden und Leipzig ran. Uns war klar, mit zwei hohen Siegen ist uns das Finale dahoam sicher!

    Zuerst ging es gegen Gröbenzell und die Marschroute war klar vorgegeben, hochkonzentriert die Gegner unter Druck zu setzen und schnell klarzustellen, wer hier der Tabellenzweite war! Maria eröffnete mit einem souveränen Sieg und alle anderen, Zita Notter, Viola Wächter, Kay Kraus, Berni Graf und Kathi Unterwurzacher zogen nach! In der letzten Begegnung traf Astrid Garmeier auf die altbekannte Barbara Baur und machte einen starken Kampf mit Vorteilen auf ihrer Seite, kam aber über ein Unentschieden nicht hinaus!

    In der Zwischenzeit erreichte uns schon die Nachricht aus Leipzig, dass Speyer seine Kämpfe beide verloren hatte und wir waren Tabellenführer! Wir ließen unserer Freude kurz freien Lauf, sammelten uns aber dann wieder für die nächste Begegnung, denn auf keinen Fall wollten wir unsere Gegner unterschätzen und durch Unkonzentriertheiten doch noch den ein oder anderen Punkt zu viel abgeben. Aber schnell war klar, dass die Mädels die Euphorie mit auf die Matte nahmen und mit ihren Gegnerinnen wieder kurzen Prozess machten. Mit der gleichen Aufstellung wie beim ersten Durchgang gelang uns wieder schnell eine 6:0 Führung. Erneut hatte Astrid Garmeier den letzten Kampf, auch sie dominierte ihre Gegnerin, doch bei einer Wurfsituation verletzte sie sich schwer am Knie. Ein Einsatz beim Finale dahoam ist fraglich. Damit war dann auch die Freude über den ersten Tabellenplatz leicht getrübt, aber schon beim Anstoßen mit Sekt in der Halle überwog doch die Euphorie der Einzelnen.

    Vor der Saison hätte niemand mit diesem sensationellen Erfolg gerechnet, diese junge Mannschaft des TSV Großhadern hat nun einen kleinen Teil Vereinsgeschichte mitgeschrieben und das Finale am 20. 10. nach Hause geholt. Dort haben wir im Pool den zweit- und drittplatzierten aus der Gruppe Nord und auch das sind lösbare Aufgaben, denn „wenn´s lauft, lauft´s“. Nun kann man wirklich sagen, was der Mannschaft schon seit Jahren prophezeit wird: Wir kämpfen durchaus um den Titel mit. Und einen Titel haben wir ja schon, der uns auch nicht mehr zu nehmen ist, nämlich der des „Südmeisters“.