• 1. Bundesliga Männer

    Der KSV Esslingen holt Bronze

    Mit dem 10:3 Sieg gegen UJKC Potsdam im Play-Off Viertelfinale war der KSV Esslingen in die Finalrunde der Deutschen Meisterschaft eingezogen.

    Am Samstag ging es dann im Halbfinale gegen den Gastgeber, Favoriten und Südmeister der Judo Bundesliga den TSV Abensberg. Alle Judointeressierten konnten dem gut inszenierten Event live im Internet folgen und sahen in der ersten Runde einen TSV Abensberg der seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Vizeweltmeister über 100kg Andreas Tölzer siegte klar gegen den hochgestellten Dimitri Kosenko und auch Dominik Gerzer (-100kg) besiegte Helge Molt klar. Bis 60kg ging für die Gastgeber der georgische Vizeweltmeister Georgii Zantaraia an den Start. Lasse Leitert zeigte eine starke Leistung, war am Ende jedoch Chancenlos. Den ersten Punkt für Esslingen holte anschließend bis 66kg Adrian Kulisch gegen Gerhard Zeitler in einem spannenden Kampf mit Yuko für einen Schulterwurf. Bis 73kg sah es lange danach aus, als ob René Schneider den zweiten Punkt für Esslingen holen würde. Doch 10 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit brachte eine Kontertechnik noch den vorzeitigen Sieg für Christopher Völk. Bis 90kg zeigte Olympiasieger Ilias Iliadis gegen den mutig offen kämpfenden Peter Abel seine Klasse und holten den fünften Punkt für Abensberg, bevor Euan Burton gegen Sven Maresch (-81kg) zum 2:5 verkürzte. In der zweiten Runde gingen die schweren Gewichtsklassen erneut klar an den Gastgeber. Doch die Zuschauer konnten sich in den folgendne Kämpfen nicht über fehlende Spannung beklagen. Bis 60kg holten Lasse Leitert den nächsten Punkt für Esslingen. Bis 66kg trennten sich Dominik Liebl und Adrian Kulisch nach 5 Minuten unentschieden und auch Robert Dumke und Euan Burton (-90kg) konnten beide keinen eindeutigen Vorteil herauskämpfen. In einem harten Kampf bis 73kg setzte sich am Ende René Schneider gegen Fabian Seidlmeier durch. Doch dies sollte der letzte Punkt der Esslinger bleiben. Im letzten Kampf der Begegnung besiegte der Spanier Joao Neto Chefcoach Carsten Finkbeiner (-81kg) klar über Zeit zum 4:8 Endstand.

    Im Finale besiegte anschließend der TSV Abensberg den zweiten Halbfinalsieber JC Leipzig klar mit 10:3 und wurde somit zum 16. mal Deutscher Meister. Das Esslinger Team zeigte sich mit seiner Leistung ebenfalls zufrieden und holte sich somit nach 2006 und 2009 erneut die Bronzemedaille.