• 1. Bundesliga Männer

    Wittener Judoka reisen als Nordmeister zur Endrunde

    as umkämpfte Duell gegen Sandro Makatsaria (re.) entschied Annens Martin Matijass bei seinem Comeback für sich.  Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

    WITTEN. Die Judoka der SU Annen sind Gruppensieger im Bundesliga-Norden. Gegen den Deutschen Meister aus Hamburg gewinnen die Wittener mit 9:5.

    Es war mal wieder ein Tag für die großen Emotionen im Sportzentrum der SU Annen am Kälberweg. Ein Remis hätte Wittens Judo-Assen schon gereicht, um sich für das Endrunden-Turnier (19. Oktober) zu qualifizieren. Doch in dieser Saison müssen die Unioner zumindest in ihrer Nordstaffel keinen Gegner fürchten - auch nicht den amtierenden Deutschen Meister Hamburger Judo-Team, den die Annener mit 9:5 in die Knie zwangen. Damit reisen die Schützlinge von Stefan Oldenburg und Marcel Haupt als Nordmeister zur Entscheidung im Kampf um den Bundesliga-Titel.
    Mit leuchtenden Augen, aber dennoch innerlich irgendwie nach Halt suchend und das gerade Erlebte noch gar nicht recht realisierend, gab SUA-Coach Marcel Haupt zu Protokoll: „Ich weiß auch nicht, was wir in diesem Jahr anders machen als zuvor. Aber es läuft einfach. Unglaublich“, beschrieb er seine Gefühlswelt nach dem ersten Erfolg über die Hanseaten nach langer Zeit. Keine Frage, da stand längst nicht mehr das gleiche HJT-Team auf der Matte wie in dessen zurückliegenden drei Meisterjahren. Doch das Aufgebot der Nordlichter konnte sich allemal sehen lassen.