Aktuelles

  • Foto: Frank Krause

    Leipzigs Powerfrauen werden Nordmeister

    Am Ende war es die Kampfbilanz, die am letzten Kampftag noch entschied, wer die Goldmedaille gewann. Mit jeweils nur einer Niederlage in der gesamten Saison lagen der JC Leipzig und das Judoteam Hannover gleichauf. Im Fernduell setzten sich allerdings die Leipzigerinnen durch und konnten in ihrer ersten Saison zurück in der Bundesliga mit einem neu formierten jungen Team den ersten Platz erkämpfen. Erwartet hatte das kaum jemand. Nachdem man im Juni gegen Hannover zu fünft verloren hatte, war bereits der 2. Platz als großer Erfolg verbucht worden. Der letzte Kampftag gab jedoch den Ausschlag, als der direkte Verfolger KSC Spremberg gegen die Damen aus Hannover verlor, diese aber widerum überraschend gegen Stade verloren. Damit konnten die Powerfrauen noch mit zwei Heimsiegen an den Niedersächsinnen vorbeiziehen. Dabei machten es die Powerfrauen bei ihrem einzigen Auftritt vor heimischem Publikum zunächst unnötig spannend. Nachdem sich die Gastmannschaften aus Sachsenwald und dem Rheinland 4:3 trennte, trafen die Leipzigerinnen zuerst auf die Damen aus Sachsenwald. Mit starken Techniken, vor allem im Bodenkampf, sicherten sich Vanessa Schindler, Maxime Brausewetter und Michelle Hoffmann eine komfortable 3:0-Führung. Der vierte Punkt hätte den Sieg bedeutet, aber dieser ließ auf sich warten, da die nächsten drei Kämpfe verloren gingen. Die Entscheidung musste also in der Gewichtsklasse -63 kg fallen. Dass sie dem Druck, der auf ihr lastete, gewachsen war, zeigte Luise Friede, die ihre Gegnerin mit einem sehenswerten O-soto-gari auf den Rücken legte. Der erste Sieg war eingefahren, eine Medaille also sicher. Welche Farbe diese am Ende des Tages hatte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar. In der letzten Begegnung der Saison trafen die Powerfrauen des JC Leipzig auf das JT Rheinland. Auch diesmal lag der JCL nach drei Kämpfen mit drei Siegen in Führung. Die Punkte holten Vanessa Schindler, Vize-Kapitänin Yara Slamberger und Punktegarantin Maxime Brausewetter. Diesmal sollte es nicht ganz so nervenaufreibend verlaufen. Zwar wurden die beiden folgenden Kämpfe wieder, wenn auch knapp, verloren, doch Paula Gredig konnte in der Gewichtsklasse -52 kg ihren ersten Saisonsieg einfahren, sodass der vorzeitige Gewinn der Begegnung sicher war. Den letzten Punkt gaben die Rheinländerinnen kampflos ab, sodass der Endstand 5:2 lautete. In den nächsten Stunden galt es dann, auf Schützenhilfe aus dem Norden zu hoffen, denn Gold konnte nur gewonnen werden, wenn Hannover gegen eines der anderen Teams verlor. Beim gemeinsamen Pizzaessen bestätigten sich dann die Hoffnungen, als feststand, dass die Leipziger Powerfrauen auf dem ersten Platz der 2. Bundesliga sind. Damit geht eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende, in der sich das junge Team gut in die Bundesliga einfinden konnte und viel Potenzial für die Zukunft verspricht. In der nächsten Saison werden die Powerfrauen in die Südstaffel wechseln und freuen sich, dort auf neue Gegner zu treffen. Weiterlesen

  •  c200x150 200x150 mannschaft

    Vfl Ulm: Heimkampftag führt zum sicheren Klassenerhalt

    Dies war der erste Bundesliga-Heimkampftag in der Geschichte des VfL Ulms und aus Ulmer Sicht ein voller Erfolg. Die Ulmer Mannschaft war auch an diesem Tag wieder stark besetzt und ging mit 19 motivierten Kämpferinnen auf die Matte. Das Ziel war es, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd zu schaffen. Weiterlesen

  •  c200x150 200x150 2019 09 28 jsv2f

    Speyer II mit Doppelsieg zum Abschluss

    Erfolgreicher Saisonabschluss für die zweite Frauenmannschaft des JSV Speyer: Dank zweier Siege am letzten Kampftag der 2. Bundesliga Süd in Ulm hat die neue Nachwuchsmannschaft des JSV ihre Premierensaison auf dem vierten Tabellenplatz beendet.Trotz eines personellen Engpasses gelangen gegen den 1. DJC Frankfurt und den gastgebenden VfL Ulm zwei 5:2-Siege. Weiterlesen

  •  c200x150 200x150 mannschaftsbild 3 kampftag

    Leipzig gewinnt schweren Auswärtskampf

    Während die anderen Mannschaften der Staffel ihren 3. Kampftag bereits im Juni bestreiten durften, verschoben die Sprembergerinnen ihren Heimkampf auf den vergangenen Samstag, um gemeinsam mit den Männern der 1. Liga auf der Matte stehen zu können. Die Stimmung in der Halle war dementsprechend gut, sodass die Leipziger Powerfrauen sich nicht nur gegen ein erfolgreiches Team, sondern auch gegen ein lautstarkes Heimpublikum behaupten mussten. Die erste Begegnung mit den Damen aus Leverkusen fiel leider aus, da das Team aufgrund massiver personeller Probleme nicht anreiste, wodurch den anwesenden Mannschaften automatisch die Siegpunkte gutgeschrieben wurden. Anstelle von drei gewerteten Begegnungen gab es also nur eine, doch die hatte es in sich. Gegen den KSC Asahi Spremberg musste sich Karolin Förste im ersten Kampf -70 kg der starken Sophie Brendicke geschlagen geben. Gleich darauf besiegte Franziska Just -78 kg jedoch die Teamchefin der Sprembergerinnen, sodass es 1:1 stand. Was folgte, war ein Schlagabtausch zwischen Michelle Hoffmann und Theresa Fiedel -57 kg, der nach über 7 Minuten durch eine Bestrafung zugunsten der Leipzigerin endete. Auch der nächte Kampf wurde durch Bestrafungen entschieden. Im Schwergewicht hatte Maxime Brausewetter Probleme, ihren Griff durchzusetzen, sodass dieses Mal Spremberg ausglich. -52 kg machte Teamküken Nicole Stakhov es spannend, als sie nach einer Wazaari-Führung ebenfalls einen halben Punkt abgeben musste. Mit einem sehenswerten Konter holte Nicole den Punkt dann doch noch nach Leipzig, woraufhin Luise Friede -63 kg ihren Kampf abgab. Die letzte Gewichtsklasse musste also die Entscheidung bringen und hier ruhten die Hoffnungen der Leipziger Powerfrauen auf Vanessa Schindler, dem Leichtgewicht. Allzu lange hielt die Spannung jedoch nicht an, denn mit einem Ura-Nage nach nur 12 Sekunden machte Vanessa den Endstand von 4:3 perfekt. Vor dem letzten Kampftag ist nun der Judoclub Leipzig mit 10 Zählern Tabellenzweiter, gefolgt von Spremberg auf Platz 3. Ob das so bleibt, entscheidet sich in nur einer Woche. Noch ist die Medaille nicht sicher, da Spremberg mit 8 Punkten und drei Teams mit jeweils 6 Punkten noch an den Leipziger Powerfrauen vorbeiziehen könnten. Doch auch Platz eins ist noch möglich, denn der bislang ungeschlagene Tabellenführer Hannover hat nur zwei Punkte Vorsprung. Mit Schützenhilfe der anderen Vereine könnten die Leipzigerinnen in ihrem ersten Jahr zurück in der 2.Bundesliga den Sprung nach ganz oben schaffen. Zum letzten Kampftag bleibt es also spannend; in der heimischen Brüderhalle wird auf viele Zuschauer gehofft. Weiterlesen

  •  c200x150 200x150 3ktmannschaftsbild

    VfL Ulm bringt Tabellenführer Kim-Chi Wiesbaden an den Rand der Niederlage

    Am 3. Kampftag der 2. Judo Bundesliga waren der VfL Ulm und Kim-Chi Wiesbaden zu Gast bei der SG Eltmann. Der VfL Ulm stand zunächst dem ungeschlagenen Tabellenführer Kim-Chi Wiesbaden gegenüber. Die Mannschaft aus Ulm startete fulminant mit einem spektakulären O-Goshi von Angelicka Andriatiana (-57 kg) gegen Anne Riegert. Weiterlesen