• 2. Bundesliga Frauen

    JSV-Nachwuchsteam zufrieden mit der Premiere

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    Eine erfolgreiche und stimmungsvolle Premiere hat die neue Zweitliga-Frauenmannschaft des JSV Speyer gefeiert. Das neu gegründete Team bestritt am ersten Kampftag der 2. Bundesliga Süd in Bad Homburg zwei Kämpfe und verbuchte dabei einen 4:3-Sieg gegen die SG Eltmann und eine 1:6-Niederlage gegen die Gastgeberinnen von der HTG Bad Homburg.

    „Es war ein toller Auftakt, mit starken Leistungen unserer Mädels und lautstarker Unterstützung unserer mitgereisten Fans“, bilanzierte JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Für Trainer Peter Lichtmanegger wurden schöne Erinnerungen an die Anfangszeiten der Speyerer Bundesligateams wach: „Ich fühlte mich um 20 Jahre zurückversetzt. Es ist sehr schön, wieder so einen Neubeginn miterleben zu dürfen.“
    Eine Person, die um ein Haar nicht dabei gewesen wäre, war JSV-Kämpferin Lina Balzer. Sie stand aufgrund einer Vollsperrung eine Stunde auf der Autobahn und kam gerade noch rechtzeitig eine Minute vor Wiegeschluss in die Halle. Richtig eng war dann auch ihr Kampf im Auftaktduell gegen Eltmann: Dieser dauerte zehneinhalb Minuten, doch ohne Happy-End für die JSV-Kämpferin. Dies war der zwischenzeitliche Ausgleich, nachdem Hannah Burkhard den ersten Kampf gewonnen hatte. Im Anschluss stellte Miriam Kost die Speyerer Führung wieder her. Sie besiegte Anna Riedl, die Schwester des Speyerer Bundesligakämpfers David Riedl. Auch diese Verbindung machte die Paarung zu etwas Besonderem: „David kämpft seit vielen Jahren für uns, seine Eltern sind immer noch Trainer in Eltmann, und es gibt deshalb diese Verbindung zwischen den beiden Vereinen. Deshalb war es wirklich schön, dass es erstmals einen Wettkampf zwischen Mannschaften unserer beiden Vereine gegeben hat“, erklärt Gerlinde Görgen.
    Nach dem 2:1 für Speyer gelang dem Team aus Franken allerdings die Wende: Speyers Julia Holstein und Helena Pantelic mussten ihre Kämpfe abgeben: 3:2 für Eltmann. Doch der JSV kam wieder zurück, holte durch Lena Behrens und Tracy Heusinger die letzten beiden Kämpfe und damit den Gesamtsieg mit 4:3.
    Im zweiten Duell des Tages hatten die Speyererinnen vom Ergebnis her klar das Nachsehen, obwohl viele der Einzelduelle hart umkämpft waren. Lina Balzer holte den einzigen Punkt für Speyer.

    "Ich bin hochzufrieden. Die Kämpferinnen haben alles umgesetzt, was wir im Training eingeübt haben. Man darf nicht vergessen, dass unser Team bis auf wenige Ausnahmen aus sehr jungen Kämpferinnen der Jahrgänge 2001 bis 2003 besteht und überwiegend gegen wesentlich ältere und erfahrenere Sportlerinnen gekämpft hat", so Peter Lichtmanegger.
    Die Entscheidung, die Zweitliga-Mannschaft zu melden, hat sich aus Sicht der JSV-Verantwortlichen zweiffellos als richtig erwiesen. Nun blickt man sehr gespannt beim zweiten Kampftag am 25. Mai in Wiesbaden entgegen.
    Von: Seán McGinley / JSV Speyer