• 2. Bundesliga Frauen

    Leipzig gewinnt schweren Auswärtskampf

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    Während die anderen Mannschaften der Staffel ihren 3. Kampftag bereits im Juni bestreiten durften, verschoben die Sprembergerinnen ihren Heimkampf auf den vergangenen Samstag, um gemeinsam mit den Männern der 1. Liga auf der Matte stehen zu können. Die Stimmung in der Halle war dementsprechend gut, sodass die Leipziger Powerfrauen sich nicht nur gegen ein erfolgreiches Team, sondern auch gegen ein lautstarkes Heimpublikum behaupten mussten. Die erste Begegnung mit den Damen aus Leverkusen fiel leider aus, da das Team aufgrund massiver personeller Probleme nicht anreiste, wodurch den anwesenden Mannschaften automatisch die Siegpunkte gutgeschrieben wurden. Anstelle von drei gewerteten Begegnungen gab es also nur eine, doch die hatte es in sich. Gegen den KSC Asahi Spremberg musste sich Karolin Förste im ersten Kampf -70 kg der starken Sophie Brendicke geschlagen geben. Gleich darauf besiegte Franziska Just -78 kg jedoch die Teamchefin der Sprembergerinnen, sodass es 1:1 stand. Was folgte, war ein Schlagabtausch zwischen Michelle Hoffmann und Theresa Fiedel -57 kg, der nach über 7 Minuten durch eine Bestrafung zugunsten der Leipzigerin endete. Auch der nächte Kampf wurde durch Bestrafungen entschieden. Im Schwergewicht hatte Maxime Brausewetter Probleme, ihren Griff durchzusetzen, sodass dieses Mal Spremberg ausglich. -52 kg machte Teamküken Nicole Stakhov es spannend, als sie nach einer Wazaari-Führung ebenfalls einen halben Punkt abgeben musste. Mit einem sehenswerten Konter holte Nicole den Punkt dann doch noch nach Leipzig, woraufhin Luise Friede -63 kg ihren Kampf abgab. Die letzte Gewichtsklasse musste also die Entscheidung bringen und hier ruhten die Hoffnungen der Leipziger Powerfrauen auf Vanessa Schindler, dem Leichtgewicht. Allzu lange hielt die Spannung jedoch nicht an, denn mit einem Ura-Nage nach nur 12 Sekunden machte Vanessa den Endstand von 4:3 perfekt. Vor dem letzten Kampftag ist nun der Judoclub Leipzig mit 10 Zählern Tabellenzweiter, gefolgt von Spremberg auf Platz 3. Ob das so bleibt, entscheidet sich in nur einer Woche. Noch ist die Medaille nicht sicher, da Spremberg mit 8 Punkten und drei Teams mit jeweils 6 Punkten noch an den Leipziger Powerfrauen vorbeiziehen könnten. Doch auch Platz eins ist noch möglich, denn der bislang ungeschlagene Tabellenführer Hannover hat nur zwei Punkte Vorsprung. Mit Schützenhilfe der anderen Vereine könnten die Leipzigerinnen in ihrem ersten Jahr zurück in der 2.Bundesliga den Sprung nach ganz oben schaffen. Zum letzten Kampftag bleibt es also spannend; in der heimischen Brüderhalle wird auf viele Zuschauer gehofft.