• 2. Bundesliga Frauen

    Machbare Aufgaben für Hermannsburg

    Hermannsburgs Paula Borgonje (blau) will ihre Gegnerinnen auf die Matte zwingen.Quelle: Oliver Knoblich

    Nach nur einem Sieg aus vier Wettkämpfen streben die Judoka des TuS Hermansburg in der 2. Bundesliga Frauen zwei Auswärtserfolge an. Von Uwe Meier/Cellesche Zeitung

    Hermannsburg So ganz nach Wunsch ist die bisherige Saison nicht verlaufen. Nur ein Sieg aus drei Kämpfen war nicht das, was sich die Damen des Judo-Zweitligisten TuS Hermannsburg so vorgenommen hatten. Doch unzufrieden ist deshalb beim TuS niemand. „Ich bin dennoch insgesamt zufrieden mit den Leistungen. Die Mädels geben immer ihr Bestes. Wir hatten auch ein bisschen Pech dabei gehabt“, sagt Trainer Marc Wermuth und meint damit insbesondere den vorangegangenen Kampftag, an dem die Hermannsburgerinnen beide Kämpfe gegen Leipzig und Hannover in der Verlängerung verloren hatten. Spieß gegen VfL Stade und VT Rheinland umdrehen Jetzt gilt es allerdings, den Spieß umzudrehen. Am Samstag geht es für die TuS-Riege nach Stade. Dort stehen die beiden letzten Duelle vor einer knapp dreimonatigen Sommerpause mit dem dort heimischen Tabellenachten VfL sowie mit JT Rheinland (5.) auf dem Programm. Beide Gegner schwer einzuschätzen Für den Trainer zwei Gegner, die nur schwer einzuschätzen sind. „Stade ist gerade zu Hause immer ziemlich stark“, sagt Wermuth. „Und JT Rheinland hat viele jüngere Kämpferinnen in seinen Reihen. Da weiß man nie so recht, was auf einen zukommt. Da muss man einfach mal abwarten.“ In einem ist er sich allerdings sicher. Gewinnen kann Hermannsburg gegen beide Teams. „Es wird allerdings sehr spannend. Das wird eine interessante Sache, bei der die Tagesform entscheiden wird“, so der TuS-Coach. Vizemeister weiterhin mit Verletzungssorgen Der letztjährige Zweitligameister und derzeitige Tabellensechste geht die Wettkämpfe fünf und sechs mit einem nahezu unveränderten Kader an. Weiterhin nicht dabei sind die verletzten Lena Busemann (Kreuzband) und Katharina Wendt (Knie). Ebenfalls fehlen wird Leonie Müller, die sich derzeit auf einer Abifahrt befindet. Das sind für den Trainer zwar keine optimalen Voraussetzungen. Doch: „Unser Kader ist noch immer stark genug. Wir können alle Gewichtsklasse besetzen“, erzählt Wermuth.