• 2. Bundesliga Frauen

    Mit einem Erfolg in die neue Saison

    Das ist dann ja mal eine Beinklammer: Paula Borgonje (TuS Hermannsburg, blau) hat ihren Kampf gegen Nadine Rößler (Spremberg) nach 41 Sekunden gewonnen.Quelle: Oliver Knoblich

    Mit einem Sieg und einer Niederlage starteten die Judo-Zweitliga-Damen des TuS Hermannsburg in die neue Saison. Von Jürgen Poestges/Cellesche Zeitung

    Hermannsburg Mit dem ersten Auftritt der neu formierten Mannschaft war Frank Walzer zufrieden. „Natürlich spekuliert man als Zweitliga-Meister beim ersten Heimwettkampf der Saison auf zwei Siege. Man will den heimischen Fans ja etwas bieten“, sagt der Abteilungsleiter der Judo-Damen des TuS Hermannsburg. „Aber unter dem Strich ist die Bilanz mit einem Sieg und einer Niederlage in Ordnung.“ Starke Front-Frau Miriam Garmatter Einer 3:4-Niederlage beim ersten Saisonkampf auf eigener Matte gegen KSC ASAHI Spremberg ließ das Team um die Front-Frau Miriam Garmatter einen deutlichen 5:2-Erfolg gegen die Judo-Gemeinschaft Sachsenwald folgen. „Damit hatten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet“, sagt Walzer. „Denn im ersten Kampf hat Sachsenwald 4:3 gegen Spremberg gewonnen.“ Die Hermannsburgerinnen belegen nach dem ersten Wettkampftag Tabellenplatz vier. Engwerda dreimal verwarnt Beim Kampf gegen Spremberg haderte der Abteilungsleiter vor allen Dingen mit der Niederlage der Niederländerin Ingrid Marloes Engwerda in der Klasse über 78 Kilogramm. Sie war dreimal verwarnt worden und wurde damit disqualifiziert. „Das waren Verwarnungen wegen angeblicher Passivität. Da kann man sich nun wirklich drüber streiten. Aber der Mattenrichter hat immer recht“, so Walzer. Niederlage erträglich Schnell lagen die Hausherrinnen dann in der Folge mit 0:4 zurück. „Da hat nicht wirklich viel geklappt“, gesteht Walzer. Garmatter (bis 63 Kilogramm), Paula Borgonje (bis 57 Kilogramm) und Greta Bolte (bis 78 Kilogramm) machten die Niederlage mit ihren Erfolgen zumindest ein bisschen erträglicher. Schnelle 3:0-Führung Gegen Sachsenwald lief es dann viel besser. Schnell führten die TuS-Judoka nach Siegen von Freya Wendt (bis 48 Kilogramm), Garmatter und Engwerda mit 3:0. Die beiden ersten Punkte ließen sich die Vorjahres-Meister dann auch nicht mehr nehmen. „Wir waren schon ein wenig erstaunt, dass es gegen Sachsenwald so glatt lief. Nach dem ersten Kampf hatten wir mehr Gegenwehr erwartet. Wir hatten es uns etwas schwerer vorgestellt“, so Walzer. Guter Einstand von Trainer Marc Wermuth Der Abteilungsleiter ist im Übrigen auch mit dem Einstand des neuen Trainer Marc Wermuth zufrieden. „Er hat die Mädels sehr gut eingestellt und die Gewichtsklassen gut besetzt“, freut er sich über den Erfolg. „Wir wachsen als Team immer besser zusammen.“ Garmatter sei dabei die Team-Leaderin. „Zu ihr blicken die anderen Kämpferin schon ein wenig auf.“ Das „Urgestein“ geht jetzt seit rund 15 Jahren für die Hermannsburger auf die Matte. In drei Wochen nach Hannover Jetzt geht es in drei Wochen für die Hermannsburger Damen weiter. Beim Judo-Team Hannover, nach dem ersten Wettkampftag Tabellenführer, müssen sie am 25. Mai gegen den Gastgeber und den derzeitigen Zweiten JC Leipzig antreten. „Beide Teams haben ihre ersten beiden Wettkämpfe gewonnen“, weiß Walzer. „Ich hatte sie aber sowieso auf meiner Favoritenliste für diese Saison.“ Aber als Titelverteidiger fahre man mit breiter Brust nach Hannover. „Da ist für uns sicherlich was zu holen.“