• 2. Bundesliga Männer

    1. JC startet sein Comeback

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    Am Samstag beginnt für die Gladbacher Judoka die Saison in der 2. Bundesliga, aus der sie sich 2017 zurückziehen mussten. Der Neustart in der Oberliga hat geklappt, zwei Aufstiege später sind sie mit einem jungen Team zurück.

    Vor zwei Jahren kam das Aus. Nach 16 Jahren der Zugehörigkeit zur ersten und zweiten Bundesliga musste sich der 1. JC im Jahr 2017 aus finanziellen und personellen Gründen aus dem höchsten Bereich verabschieden. Doch der Neustart in der Oberliga war erfolgreich – mit zwei Aufstiegen in Folge schafften es die Gladbacher Judoka wieder zurück in die Zweite Liga, die am Samstag mit dem Kampftag beim Godesberger JC beginnt.

    Die Bonner gelten als Titelkandidat, was die erste Aufgabe beim Comeback des 1. JC nicht einfacher macht. „Es wird natürlich schwer, direkt auswärts gegen den Meisterschaftsfavoriten in die Saison zu starten“, sagt der Gladbacher Trainer Jan Dörbandt, ergänzt aber: „Wir werden alles geben und rechnen uns mit unserem Kader durchaus Chancen aus. Wir haben ein sehr konkurrenzfähiges Team.“ Denn nominell hat sich der 1. JC verstärkt, die Niederländer Raymon de Vos und Martin van den Ven (beide bis 90 Kilogramm) haben schon einige Medaillen in ihrer nationalen Meisterschaft gesammelt und gute Platzierungen bei European Cups erzielt. Zudem ist der erstliga-erfahrene Peer Radtke (bis 60 kg) nach zwei Jahren beim Auftaktgegner zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, aus Dortmund kamen zudem Maximilian Sackel (bis 100 kg) und David Kaluzny (bis 90 kg).

    Das Gerüst des 1. JC bildet aber vor allem das Team, das in der vergangenen Saison in der NRW-Liga aktiv war. Das bilden unter anderem der frisch gekürte Deutsche Meister der Altersklasse U21, Daniel Vishnevski, und Bronzemedaillengewinner Alexander Wegele (beide bis 60 kg). Sie blieben in Gladbach, obwohl sie Angebote von hochklassigen Vereinen hatten. Aber das ist der 1. JC als Zweitligist nun ja auch wieder. „Mittlerweile kann man deutlich sagen, dass der Umbruch der Mannschaft erfolgreich war“, sagt Dörbandt. „Wir sind ein sehr junges Team, das im Schnitt 21 Jahre alt ist. Trotzdem ist unser Ziel ganz klar der Klassenerhalt, auch wenn das kein leichtes Unterfangen wird“, ergänzt der Trainer.