• 2. Bundesliga Männer

    750km zum Auswärtskampf nach Aachen

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    Die ASAHI-Judoka stehen vor ihrem nächsten und wohl schwersten Auswärtskampf. Gegen den Tabellenzweiten und als einzige Mannschaft Verlustpunktfreien Gegner Hertha Wahlheim wollen die Lausitzer zumindest ein Unentschieden.

    Mit Hertha Wahheim wartet ein sehr junges aber auch Erstligaerfahrenes Team auf die Spremberger Judoka. Wahlheim war vorige Saison aus der 1. Liga abgestiegen und hat fast alle Kämpfer behalten können.
    Die Rheinländer haben zudem sieben Ausländer im Team und mit den Gebrüdern Westerkamp, Bartholomäus Konat  und dem ehemaligen Deutschen Junioren Meister Max Strote vier Deutsche „Kracher“ die Erstliganiveau mitbringen, so Trainer Andre Korb.

    „Das wird die erste Partie dieses Jahres, bei der wir nicht als Favorit ins Rennen gehen. Mal sehen was passiert?“  so Kapitän Stefan Niesecke. Immerhin haben wir wieder 750 Km in den Beinen und gegen die vermeintlich leichtere Truppe den Tabellenvorletzten Bushido Köln reichte es ja mal gerade so zu einem Unentschieden.

    ASAHI geht dennoch selbstbewusst in die Partie. „Der deutliche Sieg gegen Eberswalde gibt uns natürlich Selbstvertrauen und nach der langen Sommerpause sind wir sowie heiß auf die Liga. Wir fahren nach Aachen und wollen auch dort weiterhin ungeschlagen bleiben“, so Abiturient Toni Grohn, der gegen Eberswalde einen glänzenden Einstand gab und seine Leistung wiederholen will. Das die  Spremberger Trainer nicht aus den Vollen schöpfen können, ist heute schon klar.  Schwergewichtler Fred Finzelberg bleibt mit Kreuzbandschaden weiterhin verletzt, genauso wie Punktgarant Hannes Vetter. Die Engländer haben Europacupvorbereitung und die beiden Österreicher müssen für ihren Heimatverein UJZ Mühlviertel in der Staatsliga ran. Ob Kämpfertrainer Mike Göpfert mit im Mannschaftsbus sitzt ist noch ungewiss, so der Vereinsvorsitzender Dirk Meyer.